So gelingt es, Neujahrsvorsätze umzusetzen

1. Vorsätze schriftlich festhalten

Viele Menschen scheitern schon allein deswegen an ihren Vorsätzen, weil sie sie nicht aufschreiben und sie damit schnell wieder vergessen. Um sicherzugehen, dass die sinnvollen und guten Ziele mehr als nur eine Neujahrstags-Fliege sind, ist schriftliches Notieren Pflicht. Das kann in Form eines einfachen Blattes und handschriftlicher Notizen passieren, digital in Smartphone oder Computer oder kreativ in Form eines Vision Boards, das mit vielen bunten Bildern Tag für Tag daran erinnert, wo die Reise in 2023 hingehen soll. Egal, wie diese To-do-Liste fürs neue Jahr aussieht, sie sollte auf jeden Fall irgendwo hängen, wo sie immer wieder in das Blickfeld rückt.

2. Auf einen Vorsatz fokussieren

Wer zum Jahresbeginn voller Tatendrang startet und sich nicht nur vornimmt, fünf Mal die Woche joggen zu gehen, mittags nur noch Salat zu essen und außerdem endlich die Bücher zu lesen, die seit Monaten auf dem Nachttischschrank liegen und vorwurfsvoll vor sich hinschweigen, der verzettelt sich gern. Mehrere Vorsätze – erst recht, wenn sie ehrgeizig gesteckt sind – lassen sich nicht alle auf einmal umsetzen. Deshalb ist es sinnvoller, sich immer nur auf einen Vorsatz zu konzentrieren, diesen umzusetzen beziehungsweise in den Alltag zu integrieren und erst dann den nächsten Vorsatz anzupacken.

3. Mit Meilensteinen und Benchmarks arbeiten

Vor allem bei großen oder weit entfernt liegenden Zielen ist es sinnvoll, den Weg dorthin in kleine Schritte zu unterteilen. Da hilft zum Beispiel ungemein die Frage nach der einen Handlung, die heute nötig ist, um dem Ziel ein Stück näher zu kommen. Außerdem ist das Setzen von Meilensteinen sinnvoll. Was soll bis wann erreicht sein? Wer sowohl das große Ziel als auch die vielen kleinen Ziele schriftlich fixiert, hat gute Chancen, sich Stück für Stück darauf zuzubewegen. Das gilt erst recht, wenn kleine Belohnungen unterwegs und eine große Belohnung am Ende des Weges wartet.

4. Mitstreiter suchen

Natürlich kann es klappen, allein und ohne Unterstützung einen guten Vorsatz umzusetzen oder ein Ziel zu erreichen. Viel leichter geht es aber unter Umständen mit der richtigen Unterstützung. Sich mit anderen über die eigenen Vorhaben auszutauschen, schafft nicht nur Verbindlichkeit, weil diese sich von da an regelmäßig über den Fortschritt der Pläne erkundigen können. Es schafft auch einen Raum, in dem sich Schwarmwissen entfalten kann: Vielleicht haben Freunde, Bekannte oder Verwandte schon Erfahrung mit dem Thema und haben Tipps und Tricks? Oder vielleicht möchte jemand den Neujahrsvorsatz für sich selbst übernehmen und ein Sparring-Partner sein? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Türen und Tore öffnen, wenn man seine Ziele mit anderen teilt, sind ziemlich groß.

5. Dranbleiben

Der Start im Fitnessstudio fällt all jenen, die am 1. Januar beschließen, mehr für ihre Gesundheit zu tun, leicht. Doch schon nach wenigen Wochen macht sich bemerkbar, dass es gar nicht so einfach ist, dranzubleiben. Hier unterscheiden sich tatsächlich die erfolgreichen von den weniger erfolgreichen Vorsatzumsetzern. Erst wenn das, was zur Erreichung eines Ziels nötig ist, zur Gewohnheit geworden und in den Alltag integriert ist, kann es seine volle Wirkung entfalten und den Turbo Richtung Erfüllung zünden.

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